Alex Schulman: Die Überlebenden

Der Schwede Alex Schulman hat mit seinem ersten Roman „Die Überlebenden“ ein Buch geschrieben, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat.

Erzählt wird die Geschichte von drei Brüdern, die sich nach vielen Jahren ohne Kontakt zueinander wieder treffen, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen. Sie treffen sich wieder an dem Ort ihrer Kindheit, einem Holzhaus am See. An diesem Ort kehren die Erinnerungen zurück an diesen einen Sommer, der alle drei bis heute prägt und auch das zerstörte Verhältnis erklärt.

Die Stimmung dieses Sommers, die Erinnerungen an die Verletzungen durch die Eltern, der Schmerz des Unaussprechlichen, eine sehr gekonnte Erzählweise und die tolle Sprache machen das Buch zu einem melancholischen Leseerlebnis der besonderen Art.

Eines der Bücher, die ich sicherlich noch einmal lesen werde.

dtv Verlag, 22 €

empfohlen von Anke Brauer

 

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