Nell Leyshon: Ich, Ellyn

In England werden im Jahr 1573 im ganzen Land die besten Sängerknaben gesucht, um Königin Elizabeth zu ihrem 40. Geburtstag ein extra komponiertes Musikstück darzubieten.

Das arme, ungebildete Bauernmädchen Ellyn setzt alles daran, in der Singschule einer Kathedrale ausgebildet zu werden.

Wie es dazu gekommen ist, was Ellyn fühlt und überlegt, was dann passiert und wie sie ihren Weg geht, erzählt sie selbst in ganz einfachen und naiven, dennoch klaren und philosophischen Worten.

Nach kurzem Stutzen über den extrem ungewöhnlichen Schreibstil fällt die Lektüre überraschend leicht. Der Roman liest sich flüssig und entwickelt eine enorme Ausdrucksstärke.

Ein Genuss, der im Gedächtnis und im Herzen bleibt.

 

Eisele Verlag, 22 €

empfohlen von Lioba Funken

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