Helen Frances Paris: Das Fundbüro der verlorenen Träume

Eine überraschend tiefgründige Geschichte, die ich so nicht erwartet hätte. Dot, die schrullige Protagonistin, die sich dem Verlust ihres Vaters stellen muss, der sie aus ihren Lebensplänen gerissen hat. Sein Selbstmord wurde in der Familie nie thematisiert, so dass sie und ihre Schwester jeweils eine eigene Vorstellung der Ereignisse haben. Mit zunehmender Demenz der Mutter, stellen die drei Frauen sich ihrem Trauma – auch aus der Angst heraus,dass nun Erinnerungen verlorengehen. Ausschlaggebend ist Mr. Appleby, der im Fundbüro den Verlust einer Reisetasche meldet, die Andenken an seine verstorbene Frau enthält. Dot setzt alles daran, ihm diese Tasche  wiederzubeschaffen.

dtv Verlag 15,95 €

empfohlen von Sabine Leibeling-Hashani

 

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